Seit 2005 bin ich Imkerin, zunächst begann mein Mann und dann auch ich mit 2 Völkern. Das erste Schulprojekt folgte dann 2006.

 

Meine Standimkerei hat 3 Bienenstände, die in landschaftlich wertvollen und geschützten Gebieten mitten im Heckengäu rund um Weil der Stadt liegen. Schon die Spaziergänge dorthin bieten für Naturliebhaber einzigartige Erlebnisse.

 

 Eine schöne Steuobstwiese
 Mit der NABU - Bienengruppe

Eine schöne Streuobstwiese

                                                                               

 

 

 

  Die Völker in den Schlehen ...                   ... und in den Obstblüten         

 

2019 ist ein schlechtes Honigjahr! Der Februar warm, die Völker schon groß und der Verbrauch an Energie hoch. Doch dann kam der kalte Mai und die Bienen brauchten ihre bereits gesammelten Vorräte komplett wieder auf. Die Apfelblüte fand nicht statt, die Rapsblüte erfolgte im Regen. Damit gab es keine Frühjahrsernte. Ab Juni wurde mal wieder das Futter draußen knapp, wie leider auch schon in den letzten Jahren.

 

Da helfen auch die Blumen in den Gärten nicht viel, zumal die durch den Trend zu den "versteinerten, ach so pflegeleichten, Gärten" auch immer weniger werden.

Den Wildbienen geht es dann auch nicht besonders gut!

Deshalb habe ich dieses Mal nur einmal im Juli Honig schleudern können, dafür schönsten Blatthonig, der einen guten Waldhonig ergibt.

Die Anfängergruppe war hochmotiviert und von 6 Anfängern freuten sich 5 über jeweils 2 Völker! Im Sommer konnten sie ihre Völker mitnehmen und nun bin ich auf die Überwinterung gespannt.

 

 

Die NABU - Kindergruppe kam diesmal aus Termingründen nicht zustande. Immer kam etwas dazwischen. ich hoffe, dass es nächstes Jahr wieder besser klappt.

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Fortgeschrittenen-Kurs begleite ich Anfänger des Vorjahres in ihr "Imkerleben", indem sie die entscheidenen Arbeitsschritte praktisch an meinen Völkern mitmachen. So ist die Möglichkeit gegeben, die eigenen Völker zuhause mit meinen vergleichen zu können. Bei rund 10 Völkern an einem Stand kann ich Besonderheiten im einzelnen Volk auch sofort veranschaulichen. So stehe ich den Anfängern auch weiterhin als Imkerpate zur Seite.

Dazu werden auch zwanglose Treffen bei den Fortgeschrittenen organisiert,

immer mal bei einem anderen, so bekommen die Teilnehmer auch Vergleichsmöglichkeiten.

 

Wer mehr über das wesensgemäße Imkern im ungeteilten Brutraum und auf Naturwabenbau lernen und vielleicht selbst ein Volk halten möchte, trifft sich etwa 14-tägig im Praxis-Einsteiger-Kurs am Bienenstand. Die Teilnehmer machen an den Völkern jeden Arbeitsschritt auf meinem Bienenstand gemeinsam mit mir und den anderen Anfängern. Später im Jahr können sie dann entscheiden, ob sie das Volk oder Ableger davon erwerben wollen. Ich begleite so jeden Anfänger in seinem ersten Jahr mit einem eigenen Volk. Das gibt Sicherheit und Vergleichsmöglichkeiten.

Da die Dadant - Betriebsweise in unserer Region noch nicht so geläufig ist, ist dieser Kurs der ideale Einstieg für alle Interessierten an einer annähernd wesensgemäßen oder bienengemäßen Betriebsweise.

Der Kurs ist ausgebucht!

Beginn ist am Sa., den 14.3.20 nachmittags.

 

Für alle Interessierten führe ich gern Standführungen durch, bei denen man sich die Betriebsweise in Verbindung mit Naturwabenbau näher anschauen kann.

 

Da ich auch eine Top-Bar-Hive betreibe, kann ich auf deren Betriebsweise und die anderer Trogbeuten eingehen!

 

2020 werde ich Jungvölker (Ableger) abgeben, insbesondere im Dadant - Maß oder Zander. Auch andere Maße sind möglich per Kunstschwarm, dauern aber in der Regel etwas länger.

 

Seit 2016 stehe ich dem NABU Baden-Württemberg als Fachbeauftragte für "(Wild-)Bienen und Pestizide" für entsprechende Anfragen und Vorträge zur Verfügung.

Im NABU Bundes-Fachausschuss "Ökotoxikologie" bin ich für den Bereich Pestizide und Auswirkungen auf Bienen und Insekten zuständig.

 

In den Wintermonaten halte ich Vorträge über die "Honigbiene und Imkerei

im Jahreslauf", bei dem ich auch auf die Probleme der Bienen in der heutigen Umwelt eingehe und über "meine Betriebsweise im ungeteilten Brutraum" (am 20.3. um 19 Uhr beim Imkerverein Bühl).

Ein Vortrag über Wildbienen und Insekten, eben "Wildbienen und Insekten in unseren Gärten und Kommunen" richtet insbesondere den Blick auf die kleinen Dinge und was wir für unsere Bestäuber im Garten tun können (29.1. um 19.30 Uhr im Rathaussaal in Ditzingen, 5.2. um 19 Uhr in Renningen (kostenpflichtig), 8.10. um 19.30 Uhr in Weil der Stadt (kostenpflichtig), am 12.5. um 19.30 Uhr im GSV Maichingen, beim Imkerverein Böbl./Sindelf)

In "Insektensterben - Ursachen und Folgen" (9.3. um 19.30 Uhr in Heidenheim/Brenz, 19.3. um 19.30 Uhr in Weil der Stadt (kostenpflichtig),

wie auch in "Pestizide und ihre Auswirkungen auf Bestäuber" werden dringende Probleme mit dem Insektenschwund und der Zulassung von Pestiziden beleuchtet, die leider noch viel zu wenig Beachtung in der Öffentlichkeit und auch bei den Imkern finden.

 

Anfragen und Infos dazu gerne per Mail. Gäste sind immer willkommen!

 

Die Imker AG des Gymnasiums Unterrieden, Maichingen habe ich in den Sommerferien aufgelöst. Es gab mehrere Gründe dafür und ich denke, 12 Jahre sind auch genug.

Der Weihnachtsmarkt in Maichingen wird aber weiterhin beschickt!

 

Kurse und Fortbildung sind für mich selbstverständlich, ebenso die Mitgliedschaft im Imkerverein. Sehr wichtig ist der Erfahrungsaustausch mit anderen Imkern, auch in diversen Netzwerken, z.B. dem Imkerforum. Jährliche Treffen der Mitglieder des größten deutschsprachigen Forums für Imker finden z.B. bei den Berufsimkertagen in Donaueschingen statt. So kommt es auch immer zu regem Austausch. Für Interessierte:
www.imkerforum.de

 

Im Abschnitt "Arbeiten im Jahr" wird übers Imkern im Jahresablauf berichtet.

 

 

      

Heckengäu - Imkerei | s.holmi@holmiland.de