Seit 2005 bin ich Imkerin, zunächst begann mein Mann und dann auch ich mit 2 Völkern. Das erste Schulprojekt folgte dann 2006.

 

Meine Standimkerei hat 3 Bienenstände, die in landschaftlich wertvollen und geschützten Gebieten mitten im Heckengäu rund um Weil der Stadt liegen. Schon die Spaziergänge dorthin bieten für Naturliebhaber einzigartige Erlebnisse.

 

 Eine schöne Steuobstwiese
 Mit der NABU - Bienengruppe

Eine schöne Streuobstwiese

                                                                               

 

 

 

  Die Völker in den Schlehen ...                   ... und in den Obstblüten         

 

2018 war recht unspektakulär: die Wetterkapriolen mit Starkregen schadeten den Bienen nicht, im Gegenteil. Das Frühjahr kam zwar spät, doch dann blühte alles auf einmal und schnell war die Haupttracht rum. Die Bienen sammelten fleißig, doch ab Anfang Juni wurde es zusehends trockener und die Honigsaison war damit schon im Juli vorbei. Die Bienen brauchten ihre bereits gesammelten unverdeckelten Vorräte wieder auf, doch der Frühjahrshonig war schon geerntet. Ab Juni wurde mal wieder das Futter draußen knapp und leider wiederholt sich das zunehmend in den letzten Jahren.

Da helfen auch die Blumen in den Gärten nicht viel, zumal die durch den Trend zu den "versteinerten, ach so pflegeleichten, Gärten" auch immer weniger werden.

Den Wildbienen geht es dann nicht besonders gut!

Die Vermehrung klappte gut, in Schwarmstimmung kamen einige Völker, manche machten sich auf den Weg, so auch zum Marktplatz.

 

Die NABU - Kindergruppe war in diesem Jahr sehr gut besucht, weshalb wir die Gruppe zu zweit führen mussten. Allen hat es wieder großen Spaß gemacht.

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Fortgeschrittenen-Kurs begleite ich Anfänger des Vorjahres in ihr "Imkerleben", indem sie die entscheidenen Arbeitsschritte praktisch an meinen Völkern mitmachen. So ist die Möglichkeit gegeben, die eigenen Völker zuhause mit meinen vergleichen zu können. Bei rund 15 Völkern an einem Stand kann ich Besonderheiten im einzelnen Volk auch sofort veranschaulichen. So stehe ich den Anfängern auch weiterhin als Imkerpate zur Seite.

Dazu werden auch zwanglose Treffen bei den Fortgeschrittenen organisiert,

immer mal bei einem anderen, so bekommen die Teilnehmer auch Vergleichsmöglichkeiten.

 

Wer mehr über das wesensgemäße Imkern im ungeteilten Brutraum und auf Naturwabenbau lernen und vielleicht selbst ein Volk halten möchte, trifft sich etwa 14-tägig im Praxis-Einsteiger-Kurs am Bienenstand. Die Teilnehmer machen an den Völkern jeden Arbeitsschritt auf meinem Bienenstand gemeinsam mit mir und den anderen Anfängern. Später im Jahr können sie dann entscheiden, ob sie das Volk oder Ableger davon erwerben wollen. Ich begleite so jeden Anfänger in seinem ersten Jahr mit einem eigenen Volk. Das gibt Sicherheit und Vergleichsmöglichkeiten.

Da die Dadant - Betriebsweise in unserer Region noch nicht so geläufig ist, ist dieser Kurs der ideale Einstieg für alle Interessierten an einer annähernd wesensgemäßen oder bienengemäßen Betriebsweise.

Der Kurs 2019 ist ausgebucht!

Geplanter Beginn ist am Sa., den 16.3.19 nachmittags.

 

Für alle Interessierten führe ich gern Standführungen durch, bei denen man sich die Betriebsweise in Verbindung mit Naturwabenbau näher anschauen kann.

 

Da ich auch eine Top-Bar-Hive betreibe, kann ich auf deren Betriebsweise und die anderer Trogbeuten eingehen!

 

2019 werde ich Wirtschaftsvölker und Jungvölker (Ableger) abgeben, insbesondere im Dadant - Maß oder Zander. Auch andere Maße sind möglich per Kunstschwarm, dauern aber in der Regel etwas länger.

 

Seit 2016 stehe ich dem NABU Baden-Württemberg als Fachbeauftragte für "(Wild-)Bienen und Pestizide" für entsprechende Anfragen und Vorträge zur Verfügung.

Im NABU Bundes-Fachausschuss "Ökotoxikologie" bin ich für den Bereich Pestizide und Auswirkungen auf Bienen und Insekten zuständig.

 

In den Wintermonaten halte ich Vorträge über die "Honigbiene und Imkerei

im Jahreslauf" (19.3. um 19 Uhr im Alten Rathaus Eltingen), bei dem ich auch auf die Probleme der Bienen in der heutigen Umwelt eingehe, über "meine Betriebsweise im ungeteilten Brutraum" und über das "Tansania-Projekt der Imker AG".

Ein Vortrag über Wildbienen und Insekten, eben "Kleine Juwelen am Wegesrand" richtet insbesondere den Blick auf die kleinen Dinge.

In "Insektensterben - Ursachen und Folgen" (1.3. um 19 Uhr in Heidenheim/Brenz) wie auch in "Pestizide und ihre Auswirkungen auf Bestäuber" werden dringende Probleme mit dem Insektenschwund und der Zulassung von Pestiziden beleuchtet, die leider noch viel zu wenig Beachtung in der Öffentlichkeit und auch bei den Imkern finden. "Glyphosat - alles ganz harmlos?" (12.3. um 19 Uhr im Haus am Rankbach in Renningen) ist noch immer aktuell und auch "Wildbienen und Insekten in unseren Gärten und Kommunen (im April in Schriesheim) zeigt, was jeder Einzelne für Bestäuber tun kann.

 

Anfragen und Infos dazu gerne per Mail. Gäste sind immer willkommen!

 

In der Imker AG des Gymnasiums Unterrieden, Maichingen gibt es 4 Völker, die zusammen mit Schülern der Imker AG versorgt werden. Dort kümmern wir uns auch um ein, mittlerweile mit dem Deutschen Schülerpreis 2013 ausgezeichnetes Projekt: Honigbienen für Tansania, näher beschrieben im Abschnitt

"Die Imker AG".

 

Kurse und Fortbildung sind für mich selbstverständlich, ebenso die Mitgliedschaft im Imkerverein. Sehr wichtig ist der Erfahrungsaustausch mit anderen Imkern, auch in diversen Netzwerken, z.B. dem Imkerforum. Jährliche Treffen der Mitglieder des größten deutschsprachigen Forums für Imker finden z.B. bei den Berufsimkertagen in Donaueschingen statt. So kommt es auch immer zu regem Austausch. Für Interessierte:
www.imkerforum.de

 

Im Abschnitt "Arbeiten im Jahr" wird übers Imkern im Jahresablauf berichtet.

 

 

      

Heckengäu - Imkerei | s.holmi@holmiland.de